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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Was ist tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie?

Es gibt unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren, die sich für die Behandlung der häufigsten psychischen Erkrankungen als wirksam erwiesen haben.


Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für folgende drei Verfahren:

• analytische Psychotherapie

• tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

• Verhaltenstherapie.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie nach § 14a des Heilberufsgesetzes

" (1) Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie umfasst ätiologisch orientierte Therapieformen, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte und struktureller Störungen unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Wider-stand behandelt werden.

(2) Eine Konzentration des therapeutischen Prozesses wird durch Begrenzung des Behandlungszieles, durch ein vorwiegend konfliktzentriertes Vorgehen und durch Einschränkung regressiver Prozesse angestrebt. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gelangt auch in jenen Fällen zur Anwendung, in denen eine längerfristige therapeutische Beziehung erforderlich ist."

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sieht Krankheitssymptome als Folge von aktuellen Konflikten in Beziehungen oder von nicht bewältigten Beziehungserfahrungen und Konflikten aus früheren Lebensphasen. Diese Konflikte und Erfahrungen können das spätere Leben bestimmen und psychische Erkrankungen zur Folge haben. Ziel der Behandlung ist es, die zugrundeliegenden unbewussten Motive und Konflikte der aktuellen Symptome zu erkennen und sich mit diesen auseinander- setzen. Patientin oder Patient werden in der Psychotherapie dabei unterstützt, durch Einsichten in die Zusammenhänge und Ursachen der aktuellen Symptome Veränderungen im Erleben oder Verhalten zu erreichen. 

Grundlage jeder Psychotherapie ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patientinnen und Patienten und der Therapeutin. Bei jüngeren Kindern ist insbesondere auch eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Eltern des Kindes und der Behandlerin wichtig. Auf dieser Grundlage, die sich im Verlauf der therapeutischen Prozesses entwickelt, können allmählich belastende Gedanken, Gefühle und Phantasien zugelassen und ausgesprochen werden. Ich als Therapeutin nutze meine geschulte Wahrnehmung und mein professionelles Verständnis von Beziehungskonflikten in der Behandlungssituation und helfe den Patientinnen und Patienten durch Interventionen wie Klarifikation, Konfrontation und Deutung einen Zugang zur inneren Welt zu bekommen. Bei Jugendlichen geschieht dies überwiegend im Gespräch, bei Kindern je nach Alter und Entwicklungsstand im Spiel oder mit Hilfe von kreativem Material. So können die Patientinnen und der Patient allmählich innere Sicherheit gewinnen, konfliktfähiger werden und andere Lösungswege als bisher finden.

In der Regel sind Eltern die bedeutendsten Bezugspersonen eines Kindes und daher für dieses existentiell wichtig. Darum sind die Eltern der wichtigste Bündnispartner in der Durchführung und für das Gelingen einer Kindertherapie. Sie können durch die Erkrankung des Kindes stark belastet sein, sich schuldig fühlen oder durch ungelöste Konflikte aus der eigenen Lebensgeschichte in die Probleme des Kindes verstrickt sein. Regelmäßige Gespräche mit den Eltern sind unabdingbar für eine Kindertherapie. Die Häufigkeit variiert je nach Alter des Kindes. Bei älteren Jugendlichen finden Elterngespräche nur noch in Absprache mit den Patientinnen und Patienten statt.

Materialien in der
tiefenpsychologisch fundierten Kinderpsychotherapie

Das Familienbrett

Arbeit mit Gefühlen

Das Puppenhaus

Konstruktionsspiele

Rollenspiele

Gestalten im Sandkasten

Brettspiele

Experimentieren

Origami