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Kosten der Klinischen Hypnose 

Der beschriebene Ablauf der Klinischen Hypnose weicht inhaltlich und formal erheblich von der Einleitung einer Richtlinientherapie ab.

Formal fände zunächst ein Erstgespräch statt, dann probatorische Sitzungen zur Erhebung der Anamnese und Herausarbeitung des unbewußt wirksamen innerpsychischen Konfliktes, parallel erfolgte das Einholen eines Konsiliarbericht bei Ihrem Arzt, Dann würde ein Antrag an die Krankenkassse gestellt, die das Gutachterverfahren einleiten würde, Anschließend erfolgt das Warten auf Genehmigung der Therapie. Da die Klinische Hypnsoe als Methode vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (§ 11 Psych ThG) anerkannt wurde, jedoch nicht als Richtlinienverfahren und ist sie auch nicht berechenbar über die Gebührenordnung für Psychotherapeut*innen. 


Wird eine Klinische Hypnose nach Milton Erickson gewünscht, dann nehmen Sie die Klinische Hypnose als Selbstzahler in Anspruch.

Der Stundensatz beläuft sich auf 120.-€ pro 50 Minuten, je weitere 10 Minuten 24,-€. Die Kosten hierfür werden von den gesetzlichen Krankenkassen aus oben benannten Gründen nicht übernommen. Bei bestehender Privatversicherung und/ oder Zusatzversicherungen sollten Sie Ihre vertraglichen Bedingungen vorab prüfen. Die Entrichtung des Behandlungshonorars erfolgt nach einer Behandlung bei mir als Barzahlung, EC-Karte oder, wenn Sie es wünschen, per Überweisung als Vorkasse. Ihre Ausgaben können Sie als so genannte „Sonderausgaben“ im Rahmen Ihrer Steuererklärung geltend machen (Az: 3 K 2845/02 E).

Ihre Vorteile als Selbstzahler*in

Als Selbstzahler*in genießen Sie erhebliche Vorteile: Die Konsultation unterliegt der absoluten Vertraulichkeit.

Es werden keinerlei Informationen an Dritte weitergegeben, wie dies z.B. bei der Konsultation von Ärzten bei der Abrechnung über die gesetzlichen und privaten Krankenkassen der Fall ist.

Psychotherapeutische Leistungen, die über die gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherungen abgerechnet werden, können beim Abschluss von Arbeitsunfähigkeits-, Lebens- und privaten Krankenversicherungen zu erheblichen Risikozuschlägen führen.

Solche über Sie gespeicherten Informationen können auch beruflich von Nachteil für Sie werden, wenn Sie sich z.B. für den Staatsdienst bewerben wollen. Immer wieder werden bei den oben genannten Punkten, Fragen zu früheren oder laufenden psychotherapeutischen Konsultationen gestellt. Durch die Inanspruchnahme der psychotherapeutischen Leistung über die Krankenkasse oder Versicherung sind Sie dann auch verpflichtet diese wahrheitsgemäß zu beantworten.